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Das wichtigste Gesetz für die Abrechnung von Kreditkartengebühren ist das Fair Credit Billing Act des Bundes. Damit werden Mindestrechte festgelegt, die bundesweit gelten, obwohl Gesetze des jeweiligen Bundesstaates zusätzliche Rechte und Schutz bieten können. Die Frist für die Anfechtung einer Kreditkartenbelastung hängt davon ab, welche von zwei Kategorien sich auf die Streitigkeit beziehen.

Abrechnungsfehler

Diese Kategorie umfasst vier Arten von Situationen: Der Karteninhaber hat die Gebühr nicht genehmigt; die Waren oder Dienstleistungen wurden nicht geliefert oder geliefert; Die Ware wurde nicht rechtzeitig geliefert und der Käufer möchte sie daher zurückweisen. und die gelieferten Waren entsprachen entweder nicht der bestellten Ware oder waren in der falschen Menge.

Ansprüche und Einreden

In diese Kategorie fallen nur Situationen, in denen die Qualität der Waren oder Dienstleistungen nicht wie beworben war: Sie waren beispielsweise fehlerhaft oder für den beworbenen Zweck nicht geeignet. In diesem Fall hat ein Karteninhaber gegenüber dem Kartenaussteller die gleichen gesetzlichen Rechte wie gegenüber dem Einzelhändler.

Zeitbegrenzungen

Bei Streitigkeiten unter der Kategorie "Abrechnungsfehler" muss der Karteninhaber innerhalb von 60 Tagen nach dem ersten Kreditkartenauszug, der den Kauf aufführt, Streitigkeit beim Kartenaussteller einreichen - nicht 60 Tage nach dem Kauf.

Bei Streitigkeiten unter der Kategorie Ansprüche und Abwehrmassnahmen kann der Karteninhaber bis zu einem Jahr nach dem Kaufdatum mit dem Kartenaussteller Streitigkeiten einlegen.

Einschränkungen und Ausnahmen

Die Kategorie der Ansprüche und Verteidigungen unterliegt mehreren Einschränkungen. Sie gilt nicht für einen Teil (oder die Gesamtheit) der Gebühr, die der Karteninhaber vor der Einreichung einer Streitigkeit bezahlt hat. Es kann nur für Einkäufe von mehr als 50 US-Dollar verwendet werden und nur dann, wenn der Erwerb entweder im Wohnsitzstaat des Karteninhabers oder innerhalb von 100 Meilen von ihrer Wohnung erfolgte. Dies ist nur zulässig, wenn der Karteninhaber bereits in gutem Glauben versucht hat, vom Händler eine Rückerstattung zu erhalten, jedoch nicht erfolgreich war.

Einige Banken machen Ausnahmen von der Frist für Abrechnungsfehlerfälle oder den geografischen Einschränkungen bei Ansprüchen und Abwehrfällen. Dies ist jedoch ein Ermessensspielraum, und Karteninhaber sollten sich nicht auf eine solche Ausnahme verlassen.


Video: 10 Jahre ANFECHTUNGSFRIST bei der BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG | BGH Urteil